Über mich
Wie viele Menschen kam auch ich an einen Punkt, an dem ich spürte, dass es so nicht weitergehen konnte. Ich stand vor der Wahl, in einer festgefahrenen Lebenssituation zu verharren – oder mich für einen neuen Weg zu entscheiden. Einen Weg, der unbequem und herausfordernd war, mir jedoch neue Perspektiven eröffnete und mich Schritt für Schritt zu mehr innerer Ruhe und Stabilität führte.
Diese Erfahrung prägt bis heute meine therapeutische Haltung. Sie hat mich gelehrt, dass Veränderung möglich ist – auch dann, wenn sie uns an unsere Grenzen bringt. Veränderung ist selten bequem, doch sie kann uns zu mehr innerer Freiheit, Verbundenheit und Selbstvertrauen führen.
Inspiriert durch Erfahrung
Ich wurde 1976 in Hirschberg geboren. Nach vielen Jahren im Management entschied ich mich, meinen beruflichen Schwerpunkt grundlegend zu verändern und mich dem Feld der psychischen Entwicklung und therapeutischen Begleitung zuzuwenden.
Von 2014 bis 2018 absolvierte ich eine vierjährige Ausbildung in Gestalt- und Körpertherapie in Berlin. Es folgten mehrere Jahre im sozialpsychiatrischen Dienst in Kreuzberg, wo ich eng mit Menschen zusammenarbeitete, die Unterstützung auf ihrem Weg in ein selbstständigeres Leben benötigten. Parallel leitete ich körpertherapeutische Gruppen an der Film- und Theaterschule Berlin.
Auch meine Tätigkeit im schulischen Bereich – an einer Grundschule und einem Förderzentrum – hat mich nachhaltig geprägt. Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte zu begleiten bedeutete für mich vor allem, einen Raum zu schaffen, in dem alle Beteiligten mit ihren Herausforderungen gesehen werden konnten.
2016 erhielt ich die Zulassung als Heilpraktiker für Psychotherapie. Ab 2019 begann ich meine Spezialisierung im NeuroAffective Relational Model™ (NARM) bei Dr. Laurence Heller, die ich 2021 abschloss. 2024 folgte die NARM Master Advanced Ausbildung an der Akademie Uta in Köln. Seit 2020 begleite ich Menschen in Einzelsitzungen, mit einem zunehmenden Schwerpunkt auf NARM-orientierter Arbeit.
Meine Arbeit ruht auf drei Säulen: Kontinuität, Reflexion und Lebendigkeit. Ich bilde mich kontinuierlich fort, nehme selbst regelmäßig an Therapie und Supervision teil und vertiefe meine Kenntnisse durch spezialisierte Weiterbildungen. Dazu zählen unter anderem Vertiefungsseminare zu Scham und Spiritualität, ein Training zu Sexualität mit Dr. Laurence Heller sowie Fortbildungen zu Missbrauch und narzisstischem Missbrauch bei Dr. Beate Leise.
Diese kontinuierliche Auseinandersetzung ermöglicht es mir, meine Arbeit aus einem ruhigen, klaren und zugleich herzlichen Raum heraus zu gestalten. Therapeutische Begleitung bedeutet für mich nicht, fertige Antworten zu geben, sondern gemeinsam mit Klient:innen achtsam zu erforschen, welche Wege sich für sie öffnen können.
Ich bin neugierig auf Menschen, auf Begegnungen und auf das, was zwischen uns entsteht. Diese Neugier prägt nicht nur meine therapeutische Arbeit, sondern auch mein Leben – etwa im Kung Fu, im kreativen Ausdruck oder auf Reisen in ferne Länder.
Mittlerweile blicke ich auf über acht Jahre Erfahrung in der Begleitung von Menschen zurück, seit einigen Jahren mit einem klaren Schwerpunkt auf NARM. Ich verstehe meinen Weg nicht als abgeschlossen, sondern als fortlaufenden Prozess des Lernens, Vertiefens und Wieder-Entdeckens.
Ich biete Sitzungen in Deutsch, Polnisch und Englisch an.
„Unser offenes Herz kennt kein entweder oder.“
Fünf Überlebensstile
Vertrauen
Häufigste Fragen
Entwicklungstrauma entsteht, wenn ein Kind über längere Zeit nicht die emotionale Sicherheit, Nähe oder Unterstützung erfährt, die es für eine gesunde Entwicklung benötigt.
Das kann durch belastende Beziehungserfahrungen, emotionale Vernachlässigung oder anhaltenden Stress im familiären Umfeld geschehen. Diese frühen Erfahrungen prägen, wie wir uns selbst wahrnehmen, wie wir mit Gefühlen umgehen und wie wir in Beziehung treten.
Im Erwachsenenleben zeigt sich Entwicklungstrauma oft in Form von innerer Anspannung, Scham- oder Schuldgefühlen, Unsicherheit in Beziehungen oder dem Gefühl, innerlich nie ganz anzukommen.
Die NARM-Arbeit richtet den Blick auf die daraus entstandenen Überlebensstrategien und unterstützt dabei, wieder mehr Verbindung, Lebendigkeit und Authentizität im Kontakt mit sich selbst zu erfahre
Entwicklungstrauma kann sich auf unterschiedliche Weise zeigen – oft subtiler, als man denkt. Es betrifft weniger ein einzelnes Ereignis als vielmehr, wie wir gelernt haben, mit uns selbst und anderen umzugehen, wenn frühe Bedürfnisse nach Nähe, Sicherheit oder Anerkennung nicht ausreichend erfüllt wurden.
Mögliche Anzeichen können zum Beispiel sein:
– Schwierigkeiten, eigene Gefühle wahrzunehmen oder auszudrücken
– ein inneres Gefühl von Scham, Leere oder Getrenntsein
– Unsicherheiten oder Konflikte in Beziehungen, Rückzug oder Anpassung
– ein starkes Bedürfnis nach Kontrolle oder danach, alles „richtig“ zu machen
– anhaltende körperliche Anspannung, Erschöpfung oder diffuse Beschwerden ohne klare Ursache
Diese Erfahrungen bedeuten nicht, „krank“ zu sein. Sie können vielmehr Hinweise darauf geben, dass alte Schutzstrategien bis heute wirksam sind. In der NARM-Arbeit geht es darum, diese Muster mit Bewusstheit und Mitgefühl wahrzunehmen und neue Möglichkeiten im Kontakt mit sich selbst zu entdecken.
Entwicklungstrauma entsteht durch länger andauernde, belastende Erfahrungen – häufig in der Kindheit oder frühen Bindungszeit. Dazu gehören zum Beispiel emotionale Vernachlässigung, wiederholte Beziehungserfahrungen von Unsicherheit oder das Aufwachsen in einem Umfeld, das wenig Stabilität und Unterstützung bot. Diese Erfahrungen prägen, wie wir uns selbst erleben, wie wir mit Gefühlen umgehen und wie wir in Beziehung treten.
Schocktrauma hingegen entsteht durch ein plötzliches, überwältigendes Ereignis, etwa einen Unfall, eine Gewalterfahrung oder eine Naturkatastrophe. Es geht meist mit unmittelbaren körperlichen und emotionalen Reaktionen einher.
Vereinfacht gesagt:
Ein Schocktrauma betrifft das, was uns einmal überwältigt hat.
Ein Entwicklungstrauma betrifft das, was über lange Zeit gefehlt hat.
NARM richtet sich an Menschen, die spüren, dass alte Erfahrungen oder Beziehungsmuster ihr heutiges Leben noch beeinflussen.
Besonders hilfreich ist dieser Ansatz für Menschen, die Schwierigkeiten haben, mit ihren Gefühlen in Kontakt zu sein, Nähe zuzulassen oder sich innerlich verbunden zu fühlen.
NARM unterstützt dabei, mehr Klarheit über sich selbst zu gewinnen, sich von überholten Mustern zu lösen und Beziehungen lebendiger und freier zu gestalten.
Es ist eine Einladung an alle, die bereit sind, sich selbst auf eine neue, bewusste und mitfühlende Weise zu begegnen.
NARM ist ein tiefgehender und zugleich sehr sanfter Ansatz, der dabei unterstützt, die Wurzeln emotionaler Schwierigkeiten zu verstehen – insbesondere jene, die aus frühen Beziehungserfahrungen stammen.
Anstatt Symptome in den Mittelpunkt zu stellen, richtet NARM den Blick darauf, wie wir heute mit uns selbst und anderen in Kontakt sind. Körper, Gefühle und Gedanken werden dabei gleichwertig einbezogen.
Die Arbeit mit NARM lädt dazu ein, alte Überlebensstrategien bewusst wahrzunehmen, mehr Selbstmitgefühl zu entwickeln und sich lebendiger mit sich selbst zu verbinden.
Auf diese Weise kann ein Raum entstehen, in dem nachhaltige Veränderung und innere Freiheit möglich werden.
Beim NARM ist es nicht notwendig, ausführlich über die eigene Vergangenheit zu sprechen. Der Fokus liegt vor allem auf dem Hier und Jetzt – auf deinen aktuellen Gefühlen, Wahrnehmungen und Überlebensstrategien.
In einem sicheren und unterstützenden Rahmen kannst du erforschen, wie frühere Erfahrungen heute Einfluss auf dein Erleben und dein Leben haben. Ziel ist es, mehr Bewusstheit und Verständnis für dich selbst zu entwickeln und neue Perspektiven zu gewinnen.
Wenn es für dich stimmig ist, können im Verlauf der Arbeit auch Themen aus der Vergangenheit Raum bekommen – in deinem Tempo und nur so weit, wie es sich für dich richtig anfühlt.
Eine Sitzung dauert in der Regel 50 Minuten, Absprachen sind möglich.
Das Erstgespräch ist kostenlos und dient dazu, ein erstes Kennenlernen und alle Fragen in Ruhe zu klären.
Eine Einzelsitzung vor Ort kostet 100 €,
eine Online-Sitzung 90 €.
Gerne können wir im persönlichen Kontakt besprechen, welche Option für dich passend ist.
Eine besondere Vorbereitung ist nicht nötig.
Du kannst mit einem konkreten Anliegen kommen – oder wir entdecken gemeinsam während der Sitzung, was für dich im Moment wichtig ist.
Wichtig ist nur, dass du dir Zeit nimmst, anzukommen und offen zu sein für das, was sich zeigen möchte.
Hier geht’s weiter zum Erstgespräch
Ich bitte dich jedoch ausgefüllte Unterlagen für deine erste Sitzung mitzubringen.
Einmal den Anamnesebogen und den Behandlungsvertrag. Einfach runterladen und ausfüllen.
Gerne beantworte ich dir Fragen dazu, oder wir schauen gemeinsam drüber.
Ja, du kannst über den Kalander auf meiner Seite ein Erstgespräch vereinbaren.
Dieses Kennenlernen dauert ca. 20 Minuten findet online statt und ist kostenlos für dich.
In meinen Sitzungen arbeite ich ohne physischen Kontakt und ohne angeleitete Übungen. Der Raum ist ein sicherer Ort, in dem du in deinem eigenen Tempo erkunden kannst, was dich im Moment beschäftigt. Ich begleite dich dabei mit achtsamen Fragen, Resonanz und meinem fachlichen Wissen.
Im Mittelpunkt stehen deine Wünsche und Bedürfnisse. Gemeinsam schauen wir darauf, was du in deinem Leben verändern möchtest und was dich möglicherweise noch daran hindert. Dabei beziehen wir konkrete Situationen aus deinem Alltag ein, da sie oft mit alten Mustern oder Überlebensstrategien verbunden sind.
Zu Beginn jeder Sitzung klären wir dein aktuelles Erleben und finden einen Fokus für die gemeinsame Zeit. Während des Gesprächs lade ich dich ein, mit deinen Empfindungen, Gedanken und Körperreaktionen in Kontakt zu sein – ohne etwas erzwingen zu müssen.
Am Ende der Sitzung reflektieren wir gemeinsam, was sich gezeigt hat, und werfen einen Blick auf mögliche nächste Schritte. Zwischen den Sitzungen hast du Raum, das Erlebte wirken zu lassen und zu integrieren.
Erste Informationen findest du hier auf der Website. Weitere Details klären wir gerne im persönlichen Gespräch.
Wie häufig Sitzungen sinnvoll sind, hängt von deinen Bedürfnissen, deinem Anliegen und deinen aktuellen Möglichkeiten ab.
Ich unterstütze dich gern dabei, eine passende Frequenz zu finden – die Entscheidung liegt jedoch immer bei dir.
Manche Menschen kommen in größeren Abständen, etwa monatlich. Viele meiner Klient:innen entscheiden sich für wöchentliche oder zweiwöchentliche Sitzungen.
Die Häufigkeit kann sich im Verlauf der gemeinsamen Arbeit verändern und wird immer wieder gemeinsam überprüft.
(Es ist möglich, dass wir im Verlauf der Therapie feststellen, dass andere Lösungen für Dich eher in Frage kommen.)
Derzeit arbeite ich überwiegend online und biete ergänzend auch Präsenzsitzungen an.
Für viele Menschen ist es zunächst eine neue Erfahrung, sich auf diese Weise zu begegnen. Meine bisherigen Erfahrungen sind jedoch durchweg positiv: Auch online kann eine tiefe Präsenz und Verbundenheit entstehen.
Immer wieder zeigt sich, dass sich auch über den Bildschirm ein sicherer Raum für innere Prozesse und echten Kontakt entfalten kann.
In akuten oder dringenden Krisensituationen ist mein Angebot nicht geeignet. In solchen Fällen ist es wichtig, sich zeitnah an ärztliche oder psychosoziale Notdienste zu wenden.
Dazu gehören zum Beispiel Hausärzt:innen, Kliniken, der sozialpsychiatrische Dienst oder der Krisendienst. In Berlin erreichst du ärztliche Hilfe unter den Notrufnummern 112 und 116117.
Wenn deine Situation stabil genug ist, um etwas zu warten, kannst du über die Ärztekammer oder ein MVZ telefonisch oder online ein Erstgespräch bei einer Psychotherapeut:in, einem Psychiater oder einer Ärzt:in mit psychotherapeutischem Hintergrund vereinbaren.
Wenn du unsicher bist, ob mein Angebot für dich im Moment passend ist, klären wir das gern gemeinsam in einem Erstgespräch – vorausgesetzt, es handelt sich nicht um eine akute Krise.
Hier bekommst du ein paar Kontaktadressen für Berlin
Ärztliche Notrufnummern: 112 und 116117
ERLAUBE DIR ZU HELFEN!
Meine Arbeit richtet sich an Menschen, die ihre inneren Muster, Bindungs- und Selbstbeziehungsthemen besser verstehen und verändern möchten.
Ich arbeite dabei nicht mit Diagnosen oder Symptomen im medizinischen Sinn.
Bei Depressionen oder anderen psychiatrischen Erkrankungen empfehle ich die begleitende Unterstützung durch Ärzt:innen oder Psychotherapeut:innen.
Wenn du unsicher bist, ob mein Angebot für dich passend ist, klären wir das gerne gemeinsam in einem unverbindlichen Erstgespräch.
Einen Einblick in meinen beruflichen Hintergrund findest du auf meiner Website – besonders im Bereich „Über mich“.
Dort beschreibe ich meinen bisherigen Weg, meine Aus- und Weiterbildungen sowie die Schwerpunkte meiner Arbeit.
Du findest dort auch Rückmeldungen von Klient*innen, Zertifikate und weitere Informationen, die dir helfen können, ein Gefühl für meine Arbeitsweise zu bekommen.
Die Sitzungen erfolgen im Rahmen einer privaten heilpraktischen Leistung für Psychotherapie.
In der Regel werden die Kosten nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bei privaten Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen kann es jedoch möglich sein, dass ein Teil der Kosten erstattet wird – hierzu lohnt sich eine individuelle Nachfrage.
Ein Vorteil der privaten Abrechnung ist, dass du selbst bestimmst, wie dein therapeutischer Weg gestaltet wird. Zudem behalten deine persönlichen Themen und Informationen einen geschützten Rahmen, ohne Weitergabe an Krankenkassen.
NARM (NeuroAffective Relational Model) ist ein psychotherapeutisches Modell, das auf Erkenntnissen aus der Neuropsychologie, Entwicklungspsychologie und Bindungsforschung aufbaut.
Es verfügt über eine fundierte theoretische Grundlage und wird international in der Arbeit mit Entwicklungs- und Bindungstrauma angewendet.
Die Wirksamkeit von NARM zeigt sich bislang vor allem in der klinischen Praxis und in zahlreichen Fallbeispielen. Systematische quantitative Forschung befindet sich – wie bei vielen neueren, beziehungsorientierten Therapieansätzen – noch im Aufbau und entwickelt sich weiter.
Wie bei allen therapeutischen Methoden können die Erfahrungen individuell unterschiedlich sein. Entscheidend ist, dass sich der Ansatz und die therapeutische Beziehung für dich stimmig und unterstützend anfühlen.
Wenn du auf deiner Suche nach Informationen keine passende Antwort findest oder noch Fragen offen geblieben sind, kannst du dich gerne direkt an mich wenden.
Dafür steht dir das Kontaktformular zur Verfügung – oder du vereinbarst ein Erstgespräch, in dem wir in Ruhe alle Themen besprechen können, die dich im Moment beschäftigen.
Ich freue mich, dich kennenzulernen und gemeinsam herauszufinden, was dich in deinem Prozess am besten unterstützen kann
