🌿 Burnout aus NARM-Sicht – ein neuer Blick nach innen

NARM eröffnet einen sanften Weg im Umgang mit Burnout: weg vom äußeren Druck, hin zu mehr Verbindung mit dir selbst. In achtsamem Rahmen erkennen wir Muster, die erschöpfen – und entdecken neue Wahlfreiheit, Mitgefühl und Lebendigkeit.

Nachhaltige Veränderung beginnt im Inneren

Viele Menschen erleben Burnout als etwas, das durch äußere Faktoren entsteht: zu viele Aufgaben, ständiger Druck oder fehlende Pausen.

Doch nachhaltige Veränderung geschieht nicht allein dadurch, dass sich im Außen etwas verändert. Sie beginnt in unserem Inneren – in der Art, wie wir uns selbst begegnen, was wir über uns glauben und wie wir in Beziehung zu anderen stehen.

Was ist Burnout wirklich?

Oft wird Burnout auf Stress im Job reduziert. Doch aus NARM-Sicht steckt mehr dahinter.

Es geht um innere Überzeugungen, die uns einreden: „Ich muss mehr leisten, um akzeptiert zu werden“ oder „Ich darf keine Schwäche zeigen, sonst gefährde ich die Beziehung zu anderen.“

Solche Gedanken fĂĽhren dazu, dass wir unsere BedĂĽrfnisse ĂĽbergehen und in Strukturen verharren, die sehr anstrengend sind.

Wie erkenne ich Burnout?

Burnout zeigt sich nicht bei allen gleich – es gibt viele Stufen und Ausdrucksformen.
Hier ein paar Punkte, die Betroffene häufig benennen:

  • ein GefĂĽhl ständiger innerer Erschöpfung
  • Schwierigkeiten, sich zu erholen, auch nach Pausen oder Urlaub
  • das Empfinden, ständig „funktionieren“ zu mĂĽssen
  • ein innerer Druck, nicht nachlassen zu dĂĽrfen
  • RĂĽckzug von Kontakten oder Verlust an Freude

Diese Signale sind Hinweise, genauer hinzuschauen – nicht als Diagnose, sondern als Einladung, die eigene innere Lage bewusster wahrzunehmen.

🕊️ NARM-Perspektive: Der Blick nach innen

Anstatt Burnout nur als Reaktion auf äußeren Stress zu verstehen, richtet NARM den Fokus nach innen. Wir erforschen die Beziehung, die wir zu uns selbst pflegen – und wie alte Muster unser heutiges Erleben prägen.

Dabei geht es nicht darum, Schuldige zu suchen. Sondern darum, besser zu erkennen, wie wir innerlich mit uns umgehen. Viele von uns sind dabei nicht gerade sanft mit sich selbst. Wir betrachten uns selbst als „Problem“ – und merken oft gar nicht, wie streng oder unfreundlich wir mit uns sprechen.

Wichtig: Diesen Weg gehen wir gemeinsam, achtsam und in einem sicheren Rahmen. So bleibt genug Halt, um Neues auszuprobieren.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Klient erzählt, dass er immer wieder zusätzliche Aufgaben übernimmt. Wenn ihn jemand fragt, sagt er „Ja“.

Doch innerlich sieht es ganz anders aus: Gedanken rasen, der Körper reagiert mit Druck und Unruhe. Er fühlt sich gefangen in wiederkehrenden Mustern, die ihn überfordern.

Hier frage ich als NARM-Therapeut nicht: „Lass uns über Burnout sprechen.“ Stattdessen: „Was bringt dich dazu, dich so sehr zu verausgaben?“

Damit verschiebt sich der Fokus – weg vom Außen, hin zum Inneren. Wir erforschen diesen Raum gemeinsam, sanft und sicher.
So können wir anfangen, selbst Einfluss auf die Veränderung zu nehmen – das macht NARM aus.

Beispiele aus dem privaten Umfeld

Familie & Verpflichtungen

Ein Vater spürt, dass er eigentlich Ruhe braucht, aber sobald die Kinder oder die Partnerin etwas von ihm möchten, sagt er sofort „Ja“.
Innen meldet sich Erschöpfung – gleichzeitig ein vertrautes Muster: „Ich darf nicht schwach wirken, sonst enttäusche ich meine Familie.“
👉 In der NARM-Arbeit schauen wir, wie diese Spannung entsteht – und ob es möglich ist, auch die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, ohne die Beziehung zu gefährden.

Freundeskreis & soziale Rollen

Eine Frau wird regelmäßig gebeten, beim Umzug, mit Reparaturen oder als Zuhörerin einzuspringen. Obwohl sie müde ist, stimmt sie zu.
👉 Hier richten wir die Aufmerksamkeit auf die Spannung zwischen dem inneren Bedürfnis nach Ruhe und dem äußeren Verhalten – nicht wertend, sondern neugierig.

Partnerschaft

Ein Mann merkt, dass er seiner Partnerin zuliebe immer wieder ĂĽber seine eigenen Grenzen geht.
Er spürt Druck im Körper, schweigt aber – begleitet vom alten Gefühl: „Ich muss mich anpassen, um geliebt und akzeptiert zu werden.“
👉 In der therapeutischen Begegnung entsteht Raum, diesen Konflikt wahrzunehmen – und vielleicht den ersten Moment von Wahlfreiheit zu erleben.

✨ Burnout und Beziehung – Zusammenhänge erkennen, Möglichkeiten entdecken

Burnout entsteht nicht im luftleeren Raum. Er steht oft in Verbindung mit unseren Beziehungen – zu Kollegen, Vorgesetzten, Partnern, Familie und auch zu uns selbst.

Gerade hier liegt ein Schlüssel: In Beziehungen wird sichtbar, welche alten Muster uns heute noch leiten. Wenn wir das gemeinsam achtsam erkunden, können neue Erfahrungen entstehen – Verbindung, Klarheit und Wahlfreiheit.

Das macht NARM aus: Wir richten den Blick auf die Beziehungsebene. Hier kann Entwicklung entstehen – nicht nur durch das Erkennen von Belastung, sondern auch durch neue Formen von Nähe, Respekt und Selbstfürsorge.

Von Selbstkritik zu MitgefĂĽhl

Manchmal ist es nicht der Stress an sich, sondern die Art, wie wir innerlich mit uns sprechen.

Wenn wir uns ständig antreiben oder abwerten, verstärken wir das Gefühl, ausgelaugt zu sein. NARM öffnet einen Raum, um innezuhalten und neugierig zu werden:

  • Wie spreche ich mit mir?
  • Welche Erwartungen halte ich fĂĽr unverzichtbar?
  • Wie fĂĽhlt es sich an, diese Muster zu bemerken?

So entsteht die Möglichkeit, mit mehr Wärme auf uns zu schauen – statt mit weiterer Härte.

Mitgefühl und Weite statt Härte

Im Erleben von Burnout zeigt sich oft ein innerer Konflikt: Ein Teil sehnt sich nach Ruhe, ein anderer drängt weiter – angetrieben von alten Bildern, wie wir „sein sollten“.

Im therapeutischen Kontakt entsteht die Möglichkeit, diesen Wunden mit Mitgefühl zu begegnen. Wir öffnen einen sicheren Raum, in dem beide Seiten gehört werden. So kann liebevolle Beziehung zu uns selbst entstehen – und Raum für neue Entscheidungen.

Heilung durch Verbindung

In der NARM-Arbeit steht die Verbindung zu deinem inneren Erleben im Mittelpunkt. Gemeinsam erkunden wir, wie frühere Überlebensstrategien heute deine Gefühle, Beziehungen und Handlungsmöglichkeiten prägen.

Es geht nicht um schnelles Reparieren, sondern um eine behutsame Rückkehr in den Körper. Durch achtsame Begegnung und neue innere Erfahrungen entsteht mehr Stabilität, Präsenz und Selbstbestimmung.

„Heilung ist alles, was uns in die Verbindung bringt.“
– Dr. Laurence Heller, Gründer von NARM™

Einladung

Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst, lade ich dich ein, diesen Weg nicht allein zu gehen.

Burnout ist kein persönliches Versagen. Es ist ein Signal, dass etwas in dir nach Aufmerksamkeit, Verständnis und neuer Verbindung ruft.

Gerne begleite ich dich dabei, diesen inneren Raum zu erforschen – sanft, respektvoll und in deinem Tempo.

Kontakt aufnehmen

Möchtest du mehr über die NARM-Arbeit erfahren oder ein erstes Gespräch vereinbaren?
Ich freue mich, dich persönlich kennenzulernen.

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❓ FAQ – Häufige Fragen zu Burnout und NARM

1. Hilft NARM auch, wenn mein Burnout schon lange besteht?
Ja. NARM setzt nicht an der Dauer deiner Symptome an, sondern an den inneren Mustern, die dich in der Erschöpfung halten. Veränderung ist auch nach Jahren möglich.

2. Muss ich in NARM ĂĽber meine Vergangenheit sprechen?
Nicht unbedingt. NARM richtet den Fokus weniger auf die Vergangenheit, sondern auf das, was sich im Hier und Jetzt zeigt. Alte Erfahrungen spielen eine Rolle, aber nur, wenn sie im Moment spĂĽrbar werden.

3. Wie schnell kann ich eine Veränderung spüren?
Das ist sehr individuell. Viele Menschen bemerken schon nach den ersten Sitzungen, dass sie bewusster wahrnehmen, wie sie mit sich umgehen – und dadurch erste Entlastung erleben.

4. Sollte ich auch ärztlichen Rat einholen?
Ja, das kann wichtig sein. NARM arbeitet nicht symptomorientiert. Wenn deine Symptome sehr dringend oder körperlich belastend sind, ist es sinnvoll, zusätzlich ärztliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Rafael Prentki – Heilpraktiker Psychotherapie – NARM Practitioner

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